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Die Münstertäler KrippenbauerDer Brauch des Krippenbauens hat in der Schwarzwaldgemeinde Münstertal in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten eine regelrechte Renaissance erlebt Dank der einheimischen Krippenbauer , einer losen Vereinigung von mehreren Dutzend gleichgesinnter Eltern, Großeltern und Enkel! Alle 5 Jahre kommt es in Münstertal zu einer großen Krippenausstellung von über hundert Haus- und Kirchengrippen. In den Zwischenjahren jeweils in der Advents- und Weihnachtszeit ist die Trudpert-Kapelle Zentrum einer kleinen, aber feinen Krippenausstellung. Die letzte große Krippenausstellung fand am zweiten Advent am 06./07.12.2008, zusammen mit dem Weihnachtsmarkt in der Belchenhalle statt. Hier geht es zum Fotoalbum der Krippenausstellung. Interview mit Nicole Stroth Die Krippenbauer auf der Homepage des Erzbistums und in Radio Baden Hauskrippenausstellung in der Trudpertskapelle 2007Hauskrippe von Bernhard Merz
Haukrippe von Patrick Riesterer
Die Ruinenkrippe im Freiburger Münster
Das Freiburger Münster, die bischöfliche Kathedrale, hat zwar einen neu gestalteten Altarraum, doch für die Weihnachtszeit fehlt der Münsterpfarrei schlicht und einfach eine geeignete Krippe. Dank persönlicher Kontakte (aus gemeinsamer Studienzeit) zwischen Erzbischof Robert Zollitsch und dem St. Trudperter Pfarrherrn Johannes Schäfer kam das Münsterpfarramt vor einem Jahr an die Adresse der Krippenbauer in Münstertal. Ein weiterer Abschnitt im "Kulturaustausch" zwischen Münstertal und Münster wurde eingeleitet. Die beiden mittelalterlichen Städte "Münster" im Münstertal und "Freiburg" im Breisgau hatten einstmals etwa gleich viel Einwohner und eine nahezu gleichwertige wirtschaftliche Bedeutung. Es war die Zeit des regen Silberabbaus zwischen 1200 und 1500, als im Bergbaustädtchen Münster zu Füßen von Belchen und Schauinsland das wertvolle Edelmetall gewonnen wurde, das die aufstrebende Handelsstadt Freiburg unter anderem für ihren Münsterbau dringend benötigte. Fehden, Neid und Missgunst blieben da nicht aus, dennoch hatten die beiden Städte im Laufe ihrer Geschichte mehr Verbindendes als Trennendes. Mehrere Jahrhunderte lebten beide recht ordentlich unter dem österreichischen Doppeladler (die Bergbaustadt "Münster" sogar schon etliche Jahre früher als Freiburg), und auch im Hause Baden ließ es sich im 19. Jahrhundert für die beiden Gemeinwesen ganz gut leben.
Das Bildstöckli auf dem Eichbodenerrichtet von den Münstertäler Krippenbauern
Das HirtenwegliSeit dem Bau des
Hirtenwegli`s im Jahre 2005 wird der Wanderweg, der vom
Das Hirtenwegli
ist mittlerweile ein recht viel begangener Wanderweg bzw.
Das Bild zeigt
die Krippenbauer nach getaner Arbeit auf dem Eichboden im |